Wie ich zur Fotografie kam

Aktualisiert am 10.10.2022


Schon zu Jugendzeiten fotografierte ich gerne. In den 80er-Jahren, damals im Lehrerseminar, lernte ich Fotos selber zu entwickeln. Zu jener Zeit hantierte man natürlich noch mit analogen Geräten, was man sich heute kaum mehr vorstellen kann. Meine erste Spiegelreflexkamera war die legendäre Canon AE1, die ich auf Grund eines Diebstahls heute leider nicht mehr habe (ich konnte aber später eine solche im Ricardo ersteigern). Sie wurde abgelöst von der Canon T70, die ebenfalls schon Kultstatus erreicht hat. Kamera-Einstellungen konnte ich damit erstmals auf einem Display ablesen.

Anfangs waren es meist Ferienerinnerungen, gesellschaftliche Anlässe, die eingefangen wurden, oder besondere Ereignisse in der Schule  wurden fotografisch festgehalten, was ich ja heute immer noch mache (ich unterrichte an der Primarschule in Visp).

Durch den Kauf einer ersten Digitalkamera im Frühjahr 2001 (die Sony DSC-S70; mittlerweile in der "Museumsvitrine" abgestellt) und dank des Mitmachens in einer Fotocommunity wurde in mir die Freude am Fotografieren neu geweckt. Die tollen Bilder, die ich dort anfangs bestaunt hatte, hatten mich angespornt, mich in diesem Metier weiterzuentwickeln. Dazu gehört neben einem regen Erfahrungsaustausch mit Gleichgesinnten auch der stetige wenn auch kostspielige Ausbau der Fotoausrüstung. Diesbezüglich bin ich meiner Einstiegs-Marke (Canon) treu geblieben (1. DSRL, gekauft im Jahre 2004: Canon 300D; mittlerweile habe ich mich mit vielen DRSL-Modellen von Canon vertraut gemacht, wobei zu erwähnen ist, dass die erste Cam nicht die schlechteste war!) :-). 
Ausser mit Spiegelreflex-Kameras fotografierte ich auch mit diversen Kompaktgeräten. Keine dieser Geräte überzeugte mich vollends. Am ehesten entsprachen die Resultate der Leica Q meinen Ansprüchen.
Ende 2021 wechselte ich von Spiegelreflex- zu Systemkameras. Die Canon EOS R5 ist seither meine "Cam für alles", zumal ich meine Ausrüstung so ziemlich dezimiert habe. Alles muss in einer einzigen Fototasche Platz haben. :-)

Ja, die Fotografie ist für mich ein wertvoller Ausgleich zum beruflichen Leben geworden. Erst habe ich mich vor allem der Makro- und Naturfotografie leidenschaftlich gewidmet, bevor mich auch die Sportfotografie in den Bann zog. Als Vereinsfotograf des VBC Visp bin ich regelmässig an den Spielen anwesend. Später kam noch die Drohnenfotografie hinzu, die ich mittlerweile wieder aufgegeben habe.