Wie ich zur Fotografie kam

Aktualisiert am 16.12.2021


Die Leidenschaft für die Fotografie wurde in mir schon zu Jugendzeiten geweckt. In den 80er-Jahren, damals im Lehrerseminar, lernte ich Fotos selber zu entwickeln. Zu jener Zeit hantierte man natürlich noch mit analogen Geräten, was man sich heute kaum mehr vorstellen kann. Meine erste Spiegelreflex-kamera war die legendäre Canon AE1, die ich auf Grund eines Diebstahls heute leider nicht mehr habe (ich konnte aber später eine solche im Ricardo ersteigern). Sie wurde abgelöst von der Canon T70, die ebenfalls schon Kultstatus erreicht hat. Kamera-Einstellungen konnte ich damit erstmals auf einem Display ablesen.

Anfangs waren es meist Ferienerinnerungen, gesellschaftliche Anlässe, die eingefangen wurden, oder besondere Ereignisse in der Schule  wurden fotografisch festgehalten, was ich ja heute immer noch mache (ich unterrichte an der Primarschule in Visp).

Durch den Kauf einer ersten Digitalkamera im Frühjahr 2001 (die Sony DSC-S70; mittlerweile in der "Museumsvitrine" abgestellt) und das Mitmachen in einer Fotocommunity wurde in mir die Freude am Fotografieren neu geweckt. Die tollen Bilder, die ich dort anfangs bestaunt hatte, haben mich angespornt, mich in diesem Metier weiterzuentwickeln. Dazu gehört neben einem regen Erfahrungsaustausch mit Gleichgesinnten auch der stetige wenn auch kostspielige Ausbau der Fotoausrüstung. Diesbezüglich bin ich meiner Einstiegs-Marke (Canon) treu geblieben (1. DSRL, gekauft im Jahre 2004: Canon 300D, mittlerweile habe ich mich mit vielen DRSL-Modellen von Canon vertraut gemacht, wobei zu erwähnen ist, dass die erste Cam nicht die schlechteste war! :-). 
Ende 2021 wechselte ich von Spiegelreflex- zu Systemkameras. Die Canon EOS R5 ist seither meine "Cam für alles", zumal ich meine Ausrüstung so ziemlich dezimiert habe. Alles muss in einem einzigen Fotorucksack Platz haben. :-)

Ja, die Fotografie ist für mich ein wertvoller Ausgleich zum beruflichen Leben geworden (auch wenn ich mich ihr momentan etwas weniger intensiv widme als auch schon). Erst habe ich mich vor allem der Makro- und Naturfotografie leidenschaftlich gewidmet, bevor mich die Sportfotografie in den Bann zog. Als Vereinsfotograf des VBC Visp bin ich regelmässig an den Spielen des NLB-Teams anwesend. Später kam noch die Drohnenfotografie hinzu, die ich mittlerweile wieder aufgegeben habe.