Wie ich zur Fotografie kam

Aktualisiert am 13.10.2021


Die Leidenschaft für die Fotografie wurde in mir schon zu Jugendzeiten geweckt. In den 80er-Jahren, damals im Lehrerseminar, lernte ich Fotos selber zu entwickelt. Zu jener Zeit hantierte man natürlich noch mit analogen Geräten, was man sich heute kaum mehr vorstellen kann. Meine erste Spiegelreflex-kamera war die legendäre Canon AE1, die ich auf Grund eines Diebstahls heute leider nicht mehr habe (ich konnte aber später eine solche im Ricardo ersteigern). Sie wurde abgelöst von der Canon T70, die ebenfalls schon Kultstatus erreicht hat. Kamera-Einstellungen konnte ich damit erstmals auf einem Display ablesen.

Anfangs waren es meist Ferienerinnerungen, gesellschaftliche Anlässe, die eingefangen wurden, oder besondere Ereignisse in der Schule  wurden fotografisch festgehalten, was ich ja heute immer noch mache (ich unterrichte an der Primarschule in Visp).

Durch den Kauf einer ersten Digitalkamera im Frühjahr 2001 (die Sony DSC-S70; mittlerweile in der "Museumsvitrine" abgestellt) und das Mitmachen in einer Fotocommunity wurde in mir die Freude am Fotografieren neu geweckt. Die tollen Bilder, die ich dort anfangs bestaunt hatte, haben mich angespornt, mich in diesem Metier weiterzuentwickeln. Dazu gehört neben einem regen Erfahrungsaustausch mit Gleichgesinnten auch der stetige wenn auch kostspielige Ausbau der Fotoausrüstung. Diesbezüglich bin ich meiner Einstiegs-Marke (Canon) treu geblieben (1. DSRL, gekauft im Jahre 2004: Canon 300D, mittlerweile habe ich mich mit vielen DRSL-Modellen von Canon vertraut gemacht, wobei zu erwähnen ist, dass die erste Cam nicht die schlechteste war! :-).  

Ja, die Fotografie war für mich ein wertvoller Ausgleich zum beruflichen Leben geworden. Erst habe ich mich vor allem der Makro- und Naturfotografie leidenschaftlich gewidmet, bevor mich die Sportfotografie (VBC Visp, UHC Visper Lions, VBC Lalden, EHC Visp) in den Bann zog. Später kam noch die Drohnenfotografie hinzu, die ich mittlerweile wieder aufgegeben habe.

In all diesen Fotografiezweigen bin ich jedoch im Moment eher sporadisch unterwegs, d.h. eigentlich je nach Lust und Laune und je nach zeitlichen Ressourcen, zumal die Bearbeitung der Fotos auch immer sehr arbeitsintensiv ist. Treu bleibe ich vorderhand sicher dem VBC Visp als Vereinsfotograf. Die Ausrüstung wurde auch entsprechend dezimiert. Mit der derzeitigen Gerätschaft kann ich meine Bedürfnisse in diesem Hobby bestens abdecken. ;-)

Ist gut möglich, dass ich in meiner Pension das Fotografieren wieder intensivieren werde... :-)

 

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