Bethania, Einleitung

Umwelterziehung nur im Schulzimmer zu verwirklichen, trägt sicher den kleineren Erfolg mit sich, als wenn man jene Umwelt in derselben unmittelbar erlebt und diese selber vor allem sinnlich und spielerisch erforscht. Aus diesem Grunde begaben wir uns für die Woche vom 20. - 24. September und zusammen mit der Parallelklasse von Isabelle Knubel nach Bürchen ins Ferienheim Bethania, das mitten im Wald liegt, um dort vor allem Liebe, Interesse und Verständnis für die Natur zu wecken und zu fördern, ganz im Sinne des bekannten Sprichworts:

 

"Nur was man kennt und liebt, ist man schliesslich zu schützen bereit!"

 

Wir lernten Pflanzen und Tiere kennen und auch, in einem Lager in einer grösseren Gemeinschaft zusammenzuleben und aufeinander Rücksicht zu nehmen.

Folgende inhaltliche Ziele haben wir uns hierbei gesetzt:

Sich als Teil der Natur wahrzunehmen und einen verantwortungsvollen Umgang mit ihr aufzubauen.

Den Wald vor allem spielerisch und sinnlich kennen zu lernen.

Zu erfahren, wie wertvoll der Wald mit all seinen Vorteilen (Lebens- und Erholungsraum, Spielplatz, Schutzfunktion…) ist.

Zu erkennen, wie die Menschen die Natur beeinflussen und sinnvoll nutzen und ein Verständnis für die gegenseitige Abhängigkeit zwischen Mensch und Natur aufzubauen.

Die 5 einheimischen Nadelbäume kennen zu lernen.

Tiere zu kennen, die im Wald leben.

Zu erfahren, dass der Wald auch gepflegt sein will und demzufolge den Beruf des Försters kennen zu lernen.

Wir haben eine intensive und abwechslungsreiche Woche erlebt, zumal sich das Wetter auch von der allerbesten Seite zeigte und alle wohlbehalten nach Hause zurückkehren konnten.

Dieses Schullager wird uns sicher in guter Erinnerung bleiben.

An dieser Stelle möchte ich auch einen ganz besonderen Dank an die Leitung des Ferienheims Bethania ausrichten. Das Küchenteam, Frau Zenhäusern Renata und Frau Gattlen Erna, verwöhnte uns mit bester Verpflegung und sorgte auch für eine familiäre Atmosphäre im Heim, zumal es auch immer ein offenes Ohr für die Sörgchen der Kinder und Lehrpersonen hatte.