Bethania-Woche, Einleitung/Kurzbericht

Umwelterziehung nur im Schulzimmer zu pflegen, trägt sicher den kleineren Erfolg mit sich, als wenn man jene Umwelt unmittelbar erlebt und diese selber vor allem sinnlich und spielerisch erforscht. Aus diesem Grunde begaben wir uns zusammen mit der 4. Klasse von Isabelle Knubel nach Bürchen ins Ferienheim Bethania, das mitten im Wald liegt, um dort vor allem Liebe, Interesse und Verständnis für die Natur zu wecken und zu fördern, im Sinne des bekannten Sprichworts:

 

"Nur was man kennt und liebt, ist man schliesslich zu schützen bereit!"

 

Dem sozialen Aspekt, in einer grösseren Gemeinschaft zusammenzuleben, die diesbezüglichen gesellschaft-lichen Regeln zu respektieren, sollte zudem auch gebührend Rechnung getragen werden.


Folgende inhaltliche Ziele haben wir uns hierbei gesetzt:

 

Sich als Teil der Natur wahrzunehmen und einen verantwortungsvollen Umgang mit ihr aufzubauen.

Den Wald vor allem spielerisch und sinnlich kennen zu lernen.

Zu erfahren, wie wertvoll der Wald mit all seinen Vorteilen (Lebens- und Erholungsraum, Spielplatz, Schutzfunktion…) ist.

Zu erkennen, wie die Menschen die Natur beeinflussen und sinnvoll nutzen und ein Verständnis für die gegenseitige Abhängigkeit zwischen Mensch und Natur aufzubauen.

Die 5 einheimischen Nadelbäume kennen zu lernen.

Tiere zu kennen, die im Wald leben.

Sich gestalterisch mit dem Wald, der für künstlerische Arbeiten einige Ressourcen bietet, auseinander zu setzen.

Zu erfahren, dass der Wald auch gepflegt sein will und demzufolge den Beruf des Forstwarts kennen zu lernen.

 

Wir erlebten eine schöne und unfallfreie Woche. Die körperlichen Ertüchtigungen nach dem Unterricht und das organisierte Abendprogramm rundeten die Tage in sinnvoller Weise ab. Mit der Klasse von Isabelle Knubel verstanden wir uns ausgezeichnet, und das feine Essen liess keine Wünsche offen (ganz lieben Dank an das Küchenteam Frau Renata Zenhäusern und Erna Gattlen!). Das Wetter zeigte sich meistens von seiner besten Seite. Die Temperaturen waren sehr angenehm. Deshalb konnten wir sowohl die Wanderung in Richtung Moosalpe als auch das Grillieren am Lagerfeuer wie vorgesehen durchführen. Der Rundgang mit Forstwart Patrick Zumstein war ein weiterer Höhepunkt im abwechslungsreichen Programm. Der Besuch unserer Hauswarte Bernhard, Thomas und Michel erfreute uns sehr, zumal Bernhard auf seinem Banjo einige Stücke zum Besten gab. Mit der von Pfarrer Thomas Pfammatter abgehaltenen Heiligen Messe am Freitagnachmittag vor der Rückfahrt nach Hause wurde die Woche gebührend abgeschlossen.

 

Die Fotos vom Lagerfeuer-Abend hat meine Assistentin Svenja geschossen! :-)

Interessierte Kinder durften sich auch die beiden Schulkameras schnappen und damit Impressionen einfangen. Die brauchbarsten Bilder werden hier ebenso abgelegt.

Für die Kinder/Eltern habe ich einen Dropbox-Link zum Download der Fotos in einem grösseren Format bereitgestellt. Dieser Link kann per Mail-Anfrage gerne verlangt werden oder die Kinder dürfen bei mir die Bilder mit dem USB-Stift abholen.